Dieser Blog begleitet die Studierenden des Seminars "Methoden der Geschlechterforschung" und soll vor allem dem Austausch von Informationen zur Lehrveranstaltung und Weitergabe von Webtipps dienen.
Mittwoch, Oktober 06, 2010
In diesem Semester 'Team-Teaching'
in diesem Semester findet die LV ausnahmsweise auch im WS und zwar im 'Team-Teaching' statt. Daniela Freitag und Anita Thaler leiten dieses Seminar gemeinsam.
Zur Forschung der beiden Vortragenden siehe:
www.ifz.tugraz.at/frauen
Literaturliste
Gildemeister, Regine (2003). Geschlechterforschung (Gender Studies). In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & BudrichS. 122-131. Abrufbar unter: http://uk-online.uni-koeln.de/remarks/d3911/rm695937.pdf [31.1.2010]
Methoden-Literatur:
(Auswahl)
Allemann-Ghionda, Cristina (2004). Einführung in die Vergleichende Erziehungswissenschaft. Weinheim, Basel: Beltz.
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
Bogner, Alexander; Littig, Beate, Menz, Wolfgang (Hrsg., 2005). Das Experteninterview. Theorie, Methode, Anwendung. 2. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (2003, Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Küsters, Ivonne (2009). Narrative Interviews. Grundlagen und Anwendungen. Lehrbuch Hagener Studientexte zur Soziologie, 2. Aufl., Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Methoden der Geschlechterforschung WS 2010/2011
https://online.uni-graz.at/kfu_online/lv.detail?clvnr=270161
Tag - Datum - Zeit - Ort
Mi 13.10.10 16:15 - 18:45 LS 15.03
Mi 03.11.10 16:15 - 20:15 LS 15.03
Mi 10.11.10 16:15 - 20:15 SR 15.33
Mi 01.12.10 16:15 - 20:15 HS 47.11
Mi 15.12.10 16:15 - 20:15 HS 47.11
Mi 12.01.11 16:15 - 20:15 LS 15.03
Mittwoch, März 17, 2010
Methodenliteratur im Internet
http://www.qualitative-research.net/
Trotzdem bleibt mein erster Tipp für Ihre Referate und Seminararbeiten:
Gehen Sie in die Uni-Biliothek, durchstöbern Sie dort sozialwissenschaftliche Methodenbücher. Gerade Methodenliteratur ist in Büchern zu finden, da sich das Wissen dazu zwar ständig erweitert und ausdifferenziert, aber Interviews, Inhaltsanalysen, Fragebogen etc. gehören zu den "Klassikern".
A. Thaler
Donnerstag, März 04, 2010
Wo Sie beginnen können zu lesen ...
Gildemeister, Regine (2003). Geschlechterforschung (Gender Studies). In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & BudrichS. 122-131. Abrufbar unter: http://uk-online.uni-koeln.de/remarks/d3911/rm695937.pdf [31.1.2010]
Methoden-Literatur:
(Auswahl)
Allemann-Ghionda, Cristina (2004). Einführung in die Vergleichende Erziehungswissenschaft. Weinheim, Basel: Beltz.
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (2003, Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Dienstag, Februar 23, 2010
Aufgabe bis zum 10.3.2010
sobald Sie am 3.3.2010 wissen, dass Sie einen Fixplatz im Seminar haben, gibt es auch schon die erste Aufgabe für Sie:
1.) Lesen Sie diesen Artikel bis zum ersten LV-Termin am 10.3.2010:
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & BudrichS. 122-131. Abrufbar unter: http://uk-online.uni-koeln.de/remarks/d3911/rm695937.pdf
2.) Fassen Sie die 5-7 Grundaussagen des Artikels kurz zusammen (ca. 250 Wörter) und finden Sie in der Bibliothek bzw. Online (z.B. über http://scholar.google.at/ oder http://meta.rrzn.uni-hannover.de/) eine Definition von „doing gender“ (zitieren Sie diese inkl. Quellenverweis).
3.) Mailen Sie Ihre Aufgabenlösung an thaler@ifz.tugraz.at und bringen Sie diese zusätzlich ausgedruckt am 10.3.2010 mit (max. 1 Seite; Ihren Namen nicht vergessen).
Auf ein spannendes Semester freut sich,
Anita Thaler
Dienstag, Januar 12, 2010
LV-Termine Sommersemester 2010
LV-Termine: 10./24. März, 21./28. April, 12. /26.Mai 2010:
jeweils Mi 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Seminarraum des IFZ: Schlögelgasse 2 (Hochparterre), 8010 Graz
Mittwoch, Mai 27, 2009
Die sieben Gebote für Ihre Seminararbeit! :-)
nach erster Korrektur Ihrer Seminararbeiten, zeichnen sich folgende Punkte ab, die zur - wesentlichen - Verbesserung vieler Seminararbeiten beitragen könnten:
- Achten Sie auf Ihr Thema! (Es handelt sich dabei um die von Ihnen ausgesuchte Forschungsmethode, nicht den Inhalt des Artikels. Und dieses Thema, diese Methode muss sich durch alle behandelten Punkte durchziehen, sei es Güte der Forschungsmethode o.a.)
- Kennzeichnen Sie im Inhaltsverzeichnis oder im Text (Überschriften), wer von Ihnen was geschrieben hat.
- Überprüfen Sie Ihre Arbeit auf Rechtschreib-, Grammatik- und Tippfehler.
- Verwenden Sie nur wörtliche Zitate, wenn Sie es selbst nicht besser ausdrücken können, nicht um sich Denkarbeit oder Paraphrasierarbeit zu sparen.
- Machen Sie nur nach jedem neuen Gedanken einen neuen Absatz, nicht nach jedem Satz. (Und keinesfalls eine Leerzeile zwischen einzelne Sätze.)
- Eine Forschungsfrage (ungerichtet; oder aber eine gerichtete Hypothese) sucht nach neuen wissenschaftlichen Erkentnissen und basiert auf dem aktuellen Forschungsstand. Eine Forschungsfrage ist keine Interviewfrage!
- Geben Sie alle Ihre Quellen IMMER an, d.h. bei jedem Satz bzw. Absatz, der einen Gedanken oder Text einer anderen Person wiedergibt. Wenn aus derselben Literatur weiterzitiert bzw. paraphrasiert wird, dann kann anstelle (AutorIn + Jahreszahl) auch (ebda.) für "ebenda" geschrieben werden. Und achten Sie darauf, dass Sie alle Quellen auch im Literaturverzeichnis angeben.
Anita Thaler grüßt
Freitag, April 24, 2009
Digitale Ethnographie - Übungen zum Referat
Übungsmöglichkeit 1
Versucht in Kleingruppen ein Forschungsdesign für die Untersuchung eines Reiseblogs zu entwickeln.
Unsere Forschungsfrage:
Wie wird Heimweh von Frauen und Männern in Reiseblogs thematisiert? Gibt es genderspezifische Unterschiede?
Übungsmöglichkeit 2
Mögliche Forschungsfelder:
http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE
Welche Forschungsfragen würden euch interessieren? In welchem Feld würdet ihr diese mit Hilfe der digitalen Ethnografie überprüfen?
Mittwoch, April 22, 2009
Tipps für Ihre Seminararbeit
* Sind bei gemeinschaftlich verfassten Seminararbeiten die Anteile der jeweiligen AutorIn klar gekennzeichnet (z.B. durch Hinzufügen des jeweiligen Namens im Inhaltsverzeichnis)?
* Sind in der Seminararbeit alle im Handout genannten Punkte abgedeckt (insbesondere: Wurde ein weiterer Artikel beschrieben bzw. eine eigene Forschungsfrage mit der beschriebenen Methode konzipiert, ausgeführt und zumind. ansatzweise beantwortet?)?
* Sind alle Fragen 1. unter dem Aspekt der Geschlechterforschung und 2. passend zu Ihrer Methode behandelt worden (z.B. Forschungsfragen, weiterer Artikel)?
* Haben Sie geeignete Literatur verwendet (z.B. solche über qualitative Gütekrieterien für qualitative Forschungsmethoden und quantitative ausschließlich für quantitative Methoden)?
Und hier noch einige Tipps zum weiterlesen:
Von der Abteilung Weiterbildung der Uni Graz:http://www-gewi.uni-graz.at/weiterbildung/materialien/verfassen_von_seminararbeiten.pdf
Von Daniela Holzer, Uni Graz:http://www-gewi.uni-graz.at/weiterbildung/materialien/wissenschaftl_schreiben_leitfaden.pdf
Von Werner Stangl, Uni Linz:http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/PRAESENTATIONORD/ReferatKonz.html
Viel Spaß beim Schreiben!
Montag, April 06, 2009
ad "Güte der Forschungsmethode"
NEIN!
Zum einen sind die drei sog. klassischen Gütekriterien - vor allem die Objektivität - vielfach kritisiert worden (z.B. Sandra Harding 1994). Zum anderen geht es nicht nur um berechenbare Faktoren wenn wissenschaftliche Güte diskutiert wird. Bei der Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten spielt es eine wesentliche Rolle, ob die verwendeten Methoden adäquat sind und ob die daraus gewonnenen Erkenntnisse bedeutsam sind (diese Bedeutsamkeit hängt u.a. damit zusammen wie qualitativ gut eine Methode ist UND im konkreten Fall ausgeführt wurde).
Deshalb sollte man sich einige Fragen stellen:
- Erhebt die Methode wirklich das, was in der Hypothese bzw. Forschungsfrage thematisiert wird?
- Ist die Methode so beschrieben, dass sie nachvollzogen werden kann?
- Welche Erkenntnisse sollen in welchem Rahmen gewonnen werden - kann die Methode das?
- etc.
Siehe dazu meinen Blogeintrag vom März 16, 2009:
- Güte qualitativer Forschung nach Ines Steinke (2003)
- Zusätzlicher Lesetipp:
http://www.ztg.tu-berlin.de/download/legewie/Dokumente/Vorlesung_12.pdf
Mittwoch, März 18, 2009
Hausübung
da wir bis zum nächsten Mal eine längere Pause haben, widmen Sie sich bitte in der Zwischenzeit dieser kleinen "Hausübung":
Lesen Sie diesen Artikel von Regine Gildemeister zur Geschlechterforschung:
http://www.ifz.tugraz.at/educate/Gildemeister.pdf
und posten Sie als Kommentar zu diesem Post:
1.) eine wesentliche Erkenntnis aus dem Artikel mit kurzer Begründung, warum diese Botschaft für Sie zentrale Bedeutung hat;
und achten Sie dabei darauf
2.) dass Ihre Erkenntnis nicht bereits in einem älteren Kommentar Ihrer Kolleginnen bereits veröffentlicht wurde.
D.h. nach dem lesen des Artikels und dem identifizieren der wichtigen Botschaften des Artikels, müssen Sie alle Kommentare Ihrer Kolleginnen lesen, bevor Sie Ihren eigenen Kommentar veröffentlichen!
Abgabedatum: 2.4.2009 (wobei: je früher Sie posten, umso leichter ist es eine "neue" zentrale Botschaft aus dem Artikel zu finden).
Bis zum nächsten Mal,
Anita Thaler
Dienstag, März 17, 2009
Mitbelegung
A. Thaler
Nachlese
beim letzten Mal habe ich Ihnen exemplarisch 2 Arten der Medienanalyse vorgestellt. Hier können Sie Genaueres nachlesen:
Thaler, Anita (2008). Geschlechterwissen in virtuellen Lernräumen. In. Jutta Pauschenwein & Maria Jandl. (Hrsg.) 10 Jahre E-Learning in Österreich. Festschrift zum zehnjährigen Bestehen des „ZML – Innovative Lernszenarien“ an der FH JOANNEUM. In: http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Forschung_und_Entwicklung/zml/Publikationen/Papers/~bjjp/zml_papers_/?lan=de [05.06.2008], S. 50-61.
Thaler, Anita (2008). Technikbilder in Jugendzeitschriften, Poster, präsentiert im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“, Universität Klagenfurt. In: http://www.motivation-project.com/files/documents/Poster-WP2_Thaler_DIN_A3a.pdf [12. 12. 2008]
Ich bin schon gespannt auf Ihre Ergebnisse aus der Tageszeitungsanalyse,
Anita Thaler
Montag, März 16, 2009
Güte qualitativer Forschung (nach Ines Steinke 2003)
1. Intersubjektive Nachvollziehbarkeit (zur Bewertung der Ergebnisse)
- Dokumentation des Forschungsprozesses
- Interpretationen in Gruppen
- Anwendung kodifizierter (regelgeleiteter) Verfahren
2. Indikation des Forschungsprozesses (Gegenstandangemessenheit)
- Indikation des qualitativen Vorgehens
- Indikation der Methodenwahl
- Indikation von Transkriptionsregeln
- Indikation der Samplingstrategie
- Übereinstimmung von Erhebungsmethoden und Auswertung
- Indikation der Bewertungskriterien
3. Empirische Verankerung (der Theoriebildung)
- Verwendung kodifizierter Methoden
- Hinreichende Textbelege (für entwickelte Theorie)
- Analytische Induktion (d.h. Falsifikationen erfordern Umdefinition des Phänomens bzw. Umformulierung der Hypothese)
- Prognosen können abgeleitet werden
- Kommunikative Validierung (Untersuchte Personen stimmen der abgeleiteten Theorie zu)
4. Limitation (Grenzen der Verallgemeinerbarkeit der Theorie)
- Fallkontrastierung (Fälle, die die Theorie maximal und minimal erfüllen, werden miteinander verglichen)
- Suche nach abweichenden, negativen und extremen Fällen
5. Kohärenz (Theorienkonsistenz)
- Prüfung ob die Theorie kohärent ist
- Prüfung ob Widersprüche in Daten bzw. Interpretationen bearbeitet wurden
6. Relevanz (pragmatischer Nutzen)
- Relevanz der Fragestellung
- Beitrag der entwickelten Theorie
7. Reflektierte Subjektivität (Rolle der / des Forschenden als Subjekt)
- Selbstbeobachtung begleitend zum Forschungsprozess
- Reflexion persönlicher Voraussetzungen
- Existenz einer Vertrauensbeziehung der Forschenden zu InformantInnen
- Reflexionen während des Feldeinstiegs
Quelle:
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Zusätzlicher Lesetipp:
http://www.ztg.tu-berlin.de/download/legewie/Dokumente/Vorlesung_12.pdf
Sonntag, März 15, 2009
Ausgewählte Methoden-Literatur
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (Hrsg., 2003). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
Montag, März 02, 2009
Geschlechterrepräsentationen in Medien
eines unserer ersten Themen wird die Representation von Geschlecht in Medien sein.
- Welche Medien gibt es?
- Welche davon könnten aus Geschlechterforschungsperspektive relevant sein?
- Was bedeutet es Gender als Analysekriterium zu verwenden?
- Was verseteht man unter/Wie funktioniert Medienanalyse?
- Ist Medienanalyse gleich Medienanalyse? Anders gefragt: Was ist das konkrete Ergebnis einer Medienanalyse?
Diese und andere Fragen sehen wir uns die nächsten Male genauer an, bevor wir zu weiteren interessanten Feldern und Methoden der Geschlechterforschung weitergehen. Vielleicht schauen Sie ja schon ein wenig im Internet oder in einer Bibliothek nach, ob Sie Antworten zu diesen Fragen finden - oder vielleicht haben Sie ja schon selbst konkrete empirische Arbeiten dazu gemacht? Bringen Sie alles mit: Gelesenes, Gefundenes, Erlebtes.
Wir sehen uns am Mittwoch, ich freue mich schon!
Anita Thaler
Freitag, April 25, 2008
Metaanalyse - Sekundäranalyse - Ethnographie
vorgestern sind einige Begrifflichkeiten aufgetaucht und nicht ganz eindeutig geklärt worden, das möchte ich hiermit nachholen.
Zu unserer Diskussion über Metaanalysen und Sekundäranalysen habe ich auf den Webseiten der Universität zu Köln -Humanwissenschaftliche Fakultät: Department Psychologie eine sehr hilfreiche Erklärung gefunden:
"Nach Glass (1976, S. 3) versteht man unter Metaanalyse eine Art Tertiäranalyse. „Primary
analysis is the original analysis of data in a research study. (…) Secondary analysis is the
re-analysis of data for the purpose of answering the original research question with better
statistical techniques, or answering new questions with old data. (…) Meta-analysis refers
to the analysis of analyses. I use it to refer to the statistical analysis of a large collection of
analysis results from individual studies for the purpose of integrating the findings." (Zitat aus: http://www.uni-koeln.de/phil-fak/psych/methoden/veranstaltungen/evaluation/methoden/Evaluation-Methoden-07-Metaanalyse.pdf [24. 4. 2008])
Somit ist die Metaanalyse eine Art Evaluationsverfahren bestehender Studien und Sekundäranalysen analysieren neue Sachverhalte mit bereits existierenden Daten (Stichwort: "desk research", vgl. Roth & Holling 1999 - Sozialwissenschaftliche Methoden.)
Und noch eine Begriffsklärung: Ethnographie, schreibt Lüders (in Flick et al. 2003 - Qualitative Forschung), kann man als "Beschreibungen von kleinen Lebenswelten verstehen" (S. 389). Und weiter: "Diese Studien untersuchen vor allem die Perspektiven der Teilnehmer, ihre Wissensbestände und -formen, ihre Interaktionen, Praktiken und Diskurse" (Lüders 2003, S. 390).
Und für künftige Referate bzw. Ihre Seminararbeiten bitte Begriffsklärungen mitliefern!
Anita Thaler
Mittwoch, April 09, 2008
Schönheitsideal, Medien und Geschlecht
Nina Degele (2004). „Schön mache ich mich für mich“ – Schönheitshandeln als erfolgsorientiertes Handeln. In: http://www.soziologie.uni-freiburg.de/degele/material/pub/schHandeln.pdf
Anita Thaler grüßt
Mittwoch, April 02, 2008
Dokumentarische Interpretation
Nohl, Arnd-Michael (2005). Dokumentarische Interpretation narrativer Interviews. In: bildungsforschung, Jahrgang 2, Ausgabe 2. In: http://www.bildungsforschung.org/bildungsforschung/Archiv/2005-02/interview?format=print [1. 4. 2008]