Dieser Blog begleitet die Studierenden des Seminars "Methoden der Geschlechterforschung" und soll vor allem dem Austausch von Informationen zur Lehrveranstaltung und Weitergabe von Webtipps dienen.
Donnerstag, März 15, 2012
Mittwoch, März 14, 2012
Geschlechterstereotype in biologisch-medizinischer Forschung
"Stereotype und Vorurteile zu Geschlechtern beeinflussten und beeinflussen auch Bio- und Neurowissenschaften. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden z.B. zahlreiche Versuche unternommen einen Mangel der „Verstandeskräfte“ bei Frauen und nicht-europäischen Männern zu finden (Voß 2010, S. 165ff). Heinz-Jürgen Voß resümmiert zu den Studien des 19. und 20. Jahrhunderts, in denen nach Zusammenhängen zwischen Gehirnmorphologie und intellektuellen Fähigkeitsunterschieden bei Frauen und Männern geforscht wurde:
„Deutlich wird vielfach, dass die Arbeiten von dem Interesse geleitet waren, Emanzipationsbestrebungen von Frauen als berechtigt zu begründen oder als ‚wider die Natur’ abzulehnen.“ (Voß 2010, S. 166).
Wenn Voß (ebda.) Kritik an diesen vor über hundert Jahren publizierten Forschungen übt, ihre Methodik hinterfragt und ihre Ergebnisse vor dem gesellschaftlichen Kontext beleuchtet und interpretiert, so kann das einerseits ausschließlich in der Dimension der historischen Wissenschaftsforschung gelesen werden. Wenn jedoch aktuelle Beispiele gefunden und diskutiert werden, die mit ähnlichen diskussionswürdigen Fragestellungen, ebenso zu kritisierenden Methoden und problematischen Kontextualisierungen arbeiten, dann sieht man die andere Seite von Voß’ Kritik, nämlich die Sichtbarmachung von eingeschriebenen Geschlechterstereotypen in biologisch-medizinischer Forschung – bis heute (vgl. Schmitz & Schinzel 2002; Nash & Grossi 2007¸ Voß 2010)." (Zitat aus: Thaler 2011, S. 133)
Bei Verwendung der obigen Textpassage bitte diese Quelle zitieren:
Thaler, Anita (2011). Hat Technik ein Geschlecht? In: Arno Bammé (Hrg.) LIFE SCIENCES. Die Neukonstruktion des Menschen? München, Wien: Profil Verlag, S. 129-143.
Referenzen:
„Deutlich wird vielfach, dass die Arbeiten von dem Interesse geleitet waren, Emanzipationsbestrebungen von Frauen als berechtigt zu begründen oder als ‚wider die Natur’ abzulehnen.“ (Voß 2010, S. 166).
Wenn Voß (ebda.) Kritik an diesen vor über hundert Jahren publizierten Forschungen übt, ihre Methodik hinterfragt und ihre Ergebnisse vor dem gesellschaftlichen Kontext beleuchtet und interpretiert, so kann das einerseits ausschließlich in der Dimension der historischen Wissenschaftsforschung gelesen werden. Wenn jedoch aktuelle Beispiele gefunden und diskutiert werden, die mit ähnlichen diskussionswürdigen Fragestellungen, ebenso zu kritisierenden Methoden und problematischen Kontextualisierungen arbeiten, dann sieht man die andere Seite von Voß’ Kritik, nämlich die Sichtbarmachung von eingeschriebenen Geschlechterstereotypen in biologisch-medizinischer Forschung – bis heute (vgl. Schmitz & Schinzel 2002; Nash & Grossi 2007¸ Voß 2010)." (Zitat aus: Thaler 2011, S. 133)
Bei Verwendung der obigen Textpassage bitte diese Quelle zitieren:
Thaler, Anita (2011). Hat Technik ein Geschlecht? In: Arno Bammé (Hrg.) LIFE SCIENCES. Die Neukonstruktion des Menschen? München, Wien: Profil Verlag, S. 129-143.
Referenzen:
Nash, Alison & Grossi, Giordana (2007). Picking Barbie’s Brain: Inherent Sex Differences in Scientific Ability? In: Journal of Interdisciplinary Feminist Thought. Vol. 2 / 1, Article 5, 1-23.
Schmitz, Sigrid & Schinzel, Britta (2002). GERDA: A brain research information system for reviewing and deconstructing gender differences. In: Ursula Pasero & Anja Gottburgsen (Hg.). Wie natürlich ist das Geschlecht? Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 126-147.
Voß, Heinz-Jürgen (2010). Making Sex Revisited. Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive. Bielefeld: transcript.
Podcast zu Vortrag von Heinz-Jürgen Voß:
Nachlese zur Jugendstudie MOTIVATION
Das Ziel des Projektes MOTIVATION war die Ermöglichung eines Austauschs zwischen den beteiligten europäischen Partnerländern über Faktoren, die das Bild junger Menschen über Naturwissenschaft und Technik (NuT) beeinflussen. Jugendliche verbinden mit NuT nach wie vor eher unattraktive und unzeitgemäße Berufsvorstellungen, wobei deren tatsächliche Wünsche einer künftigen Berufstätigkeit oftmals nicht weit von der realen Ausbildungs- und Berufssituation entfernt sind. Sozialisationsagenten wie Peer-Gruppen, Lehrende und Medien beeinflussen diese Vor- und Einstellungen der Jugendlichen auf unterschiedliche Weise. Mehr: http://www.ifz.tugraz.at/content/view/full/4351
Buchbeitrag in deutscher Sprache:
Buchbeitrag in deutscher Sprache:
Thaler, Anita (2011). „Learning Gender” – Das informelle Lernpotential von Jugendmedien. In: Hanna Rohn, Lisa Scheer & Eva Zenz (Hg.). Sammelband zur FrauenFrühlingUniversität Graz 2009. Graz: Planet Verlag, S. 115-127.
Paper zu Farbgestaltung der BRAVO:
Wicher, Magdalena Julia (2009). The psychological meaning of colour: A focus on gender and SET representations in youth magazines. In: http://www.ifz.tugraz.at/ias/layout/set/print/IAS-STS/Publications/Proceedings-8th-Annual-IAS-STS-Conference [14.3.2012]
Paper zu Farbgestaltung der BRAVO:
Wicher, Magdalena Julia (2009). The psychological meaning of colour: A focus on gender and SET representations in youth magazines. In: http://www.ifz.tugraz.at/ias/layout/set/print/IAS-STS/Publications/Proceedings-8th-Annual-IAS-STS-Conference [14.3.2012]
Dienstag, März 13, 2012
Seit Freitag e-mail-Probleme
Liebe Studierende,
wir hoffen die TU Graz (deren mail-Server wir verwenden) bekommt das Problem bald in den Griff, aber ich bekomme derzeit nur sporadisch e-mails und auch Antwortmails gehen zum Teil verloren.
D.h. das Exposè für die ersten beiden Referate nä. Woche bitte heute zur LV-Einheit mitbringen und falls Sie mir sonst wichtiges mitzuteilen haben (z.B. wenn Sie heute fehlen etc.) bitte posten Sie dies als Kommentar an diesen Post.
Und eine wichtige Mitteilung für alle, die den 1. Termin versäumt haben: Alle, die sich nicht vor der Vorbesprechung (und als kleine "Gnadenfrist" bis Mittwoch 7.3.2012) per e-mail bei mir gemeldet haben, konnten nicht mehr aufgenommen werden. Die Referatsthemen sind alle verteilt, die kommenden Termine fix ausgebucht sozusagen.
Beste Grüße,
Anita Thaler
wir hoffen die TU Graz (deren mail-Server wir verwenden) bekommt das Problem bald in den Griff, aber ich bekomme derzeit nur sporadisch e-mails und auch Antwortmails gehen zum Teil verloren.
D.h. das Exposè für die ersten beiden Referate nä. Woche bitte heute zur LV-Einheit mitbringen und falls Sie mir sonst wichtiges mitzuteilen haben (z.B. wenn Sie heute fehlen etc.) bitte posten Sie dies als Kommentar an diesen Post.
Und eine wichtige Mitteilung für alle, die den 1. Termin versäumt haben: Alle, die sich nicht vor der Vorbesprechung (und als kleine "Gnadenfrist" bis Mittwoch 7.3.2012) per e-mail bei mir gemeldet haben, konnten nicht mehr aufgenommen werden. Die Referatsthemen sind alle verteilt, die kommenden Termine fix ausgebucht sozusagen.
Beste Grüße,
Anita Thaler
Donnerstag, März 08, 2012
Interessante Diskussion um LEGO
Sehen Sie sich bis zum nächsten Mal (13.3.) folgende Filme und Bilder an:
http://www.feministfrequency.com/2012/01/lego-gender-part-1-lego-friends/
http://www.feministfrequency.com/2012/02/lego-gender-part-2-the-boys-club/
http://yfrog.com/mnahixsj, yfrog.com/klgzllrj, yfrog.com/o0p7uwfj, yfrog.com/kg6xfwej
http://www.feministfrequency.com/2012/01/lego-gender-part-1-lego-friends/
http://www.feministfrequency.com/2012/02/lego-gender-part-2-the-boys-club/
http://yfrog.com/mnahixsj, yfrog.com/klgzllrj, yfrog.com/o0p7uwfj, yfrog.com/kg6xfwej
LV Termine und Orte - Achtung Änderungen!
MI 07.03.2012 17:00 18:30 HS 47.02 (Max Josef Metzger)
DI 13.03.2012 17:00 20:15 LS 15.03
DI 20.03.2012 17:00 20:15 LS 15.03 (1. Referatsblock)
DI 27.03.2012 17:00 20:15 HS 47.11 (Jon Sobrino) (2. Referatsblock)
DI 24.04.2012 17:00 20:15 LS 15.03 (3. Referatsblock)
DI 08.05.2012 17:00 20:15 IFZ Schlögelgasse 2: IAS STS Conference-Session "Queerness in science and technology studies": http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/11th-Annual-IAS-STS-Conference
DI 12.06.2012 17:00 20:15 LS 15.03
Weitere Infos zum IFZ und Kontaktdetails:
http://www.ifz.tugraz.at/Team/Thaler-Anita
DI 13.03.2012 17:00 20:15 LS 15.03
DI 20.03.2012 17:00 20:15 LS 15.03 (1. Referatsblock)
DI 27.03.2012 17:00 20:15 HS 47.11 (Jon Sobrino) (2. Referatsblock)
DI 24.04.2012 17:00 20:15 LS 15.03 (3. Referatsblock)
DI 08.05.2012 17:00 20:15 IFZ Schlögelgasse 2: IAS STS Conference-Session "Queerness in science and technology studies": http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/11th-Annual-IAS-STS-Conference
DI 12.06.2012 17:00 20:15 LS 15.03
Weitere Infos zum IFZ und Kontaktdetails:
http://www.ifz.tugraz.at/Team/Thaler-Anita
Mittwoch, März 07, 2012
Literaturliste
Einstieg ins Thema:
Gildemeister, Regine (2003). Geschlechterforschung (Gender Studies). In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & BudrichS. 122-131. Abrufbar unter: http://uk-online.uni-koeln.de/remarks/d3911/rm695937.pdf [31.1.2010]
Methoden-Literatur:
Allemann-Ghionda, Cristina (2004). Einführung in die Vergleichende Erziehungswissenschaft. Weinheim, Basel: Beltz.
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
Bogner, Alexander; Littig, Beate, Menz, Wolfgang (Hrsg., 2005). Das Experteninterview. Theorie, Methode, Anwendung. 2. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (2003, Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Küsters, Ivonne (2009). Narrative Interviews. Grundlagen und Anwendungen. Lehrbuch Hagener Studientexte zur Soziologie, 2. Aufl., Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Referats-Texte:
Jansson, Sara (2010). „Listen to These Speakers“. Swedish Hi-Fi Enthusiats, Gender and Listening. In: Journal of the International Association for the Study of Popular Music, 1/2. Download: http://www.iaspmjournal.net/
Jukka Kortti and Tuuli Anna Mähönen (2009). Reminiscing Television : Media Ethnography, Oral History and Finnish Third Generation Media History. In : European Journal of Communication 2009 24: 49
Hofstätter, Birgit (2010). Gender relations in mainstream teenage films: The Twilight Saga. In: Sandra Karner & Günter Getzinger (Hrsg.). Proceedings of the 9th Annual IAS-STS Conference on Critical Issues in Science and Technology Studies. 2nd 4th May 2010, (CD-ROM). Graz: IFZ Eigenverlag. Download: http://ifz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-9th-IAS-STS-Annual-Conference [19. 2. 2012]
Carmichael, James V., Jr. (1992). The Male Librarian and the Feminine Image: A Survey of Stereotype, Status, and Gender Perceptions. In: Library and Information Science Research 14: 411-46.
Archer, Louise; Pratt Simon D. & Phillips, David (2001). Working-class Men’s Constructions of Masculinity and Negotiations of (Non)Participation in Higher Education. In: Gender and Education, Vol. 13, No. 4, pp. 431–449, 2001
Gilbert, Anne-Francoise (2009). Disciplinary cultures in mechanical engineering and materials science. Gendered/gendering practices? In: Equal Opportunities International Vol. 28 No. 1, pp. 24-35.
Glick Peter & Fiske Susan T. (2001). An ambivalent alliance. Hostile and benevolent sexism as complementary justifications for gender inequality. In: Am Psychol. 2001 Feb;56(2):109-18.
Nikoleyczik, Katrin (2004). NormKörper: ›Geschlecht‹ und ›Rasse‹ in biomedizinischen Bildern. In: Sigrid Schmitz & Britta Schinzel (Hg.). Grenzgänge. Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften. Ulrike Helmer Verlag: Königstein. S. 133-148.
Leitner, Andrea & Wrobleski, Angela (2009). Meta-analysis of gender and science research. D31: country report Austria. In: http://www.genderandscience.org/doc/CReport_Austria.pdf [19. 2. 2012]
Gildemeister, Regine (2003). Geschlechterforschung (Gender Studies). In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & BudrichS. 122-131. Abrufbar unter: http://uk-online.uni-koeln.de/remarks/d3911/rm695937.pdf [31.1.2010]
Methoden-Literatur:
Allemann-Ghionda, Cristina (2004). Einführung in die Vergleichende Erziehungswissenschaft. Weinheim, Basel: Beltz.
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
Bogner, Alexander; Littig, Beate, Menz, Wolfgang (Hrsg., 2005). Das Experteninterview. Theorie, Methode, Anwendung. 2. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (2003, Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Küsters, Ivonne (2009). Narrative Interviews. Grundlagen und Anwendungen. Lehrbuch Hagener Studientexte zur Soziologie, 2. Aufl., Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
Referats-Texte:
Jansson, Sara (2010). „Listen to These Speakers“. Swedish Hi-Fi Enthusiats, Gender and Listening. In: Journal of the International Association for the Study of Popular Music, 1/2. Download: http://www.iaspmjournal.net/
Jukka Kortti and Tuuli Anna Mähönen (2009). Reminiscing Television : Media Ethnography, Oral History and Finnish Third Generation Media History. In : European Journal of Communication 2009 24: 49
Hofstätter, Birgit (2010). Gender relations in mainstream teenage films: The Twilight Saga. In: Sandra Karner & Günter Getzinger (Hrsg.). Proceedings of the 9th Annual IAS-STS Conference on Critical Issues in Science and Technology Studies. 2nd 4th May 2010, (CD-ROM). Graz: IFZ Eigenverlag. Download: http://ifz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-9th-IAS-STS-Annual-Conference [19. 2. 2012]
Carmichael, James V., Jr. (1992). The Male Librarian and the Feminine Image: A Survey of Stereotype, Status, and Gender Perceptions. In: Library and Information Science Research 14: 411-46.
Archer, Louise; Pratt Simon D. & Phillips, David (2001). Working-class Men’s Constructions of Masculinity and Negotiations of (Non)Participation in Higher Education. In: Gender and Education, Vol. 13, No. 4, pp. 431–449, 2001
Gilbert, Anne-Francoise (2009). Disciplinary cultures in mechanical engineering and materials science. Gendered/gendering practices? In: Equal Opportunities International Vol. 28 No. 1, pp. 24-35.
Glick Peter & Fiske Susan T. (2001). An ambivalent alliance. Hostile and benevolent sexism as complementary justifications for gender inequality. In: Am Psychol. 2001 Feb;56(2):109-18.
Nikoleyczik, Katrin (2004). NormKörper: ›Geschlecht‹ und ›Rasse‹ in biomedizinischen Bildern. In: Sigrid Schmitz & Britta Schinzel (Hg.). Grenzgänge. Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften. Ulrike Helmer Verlag: Königstein. S. 133-148.
Leitner, Andrea & Wrobleski, Angela (2009). Meta-analysis of gender and science research. D31: country report Austria. In: http://www.genderandscience.org/doc/CReport_Austria.pdf [19. 2. 2012]
Heute beginnt die LV "Methoden der Geschlechterforschung"
Im Sommersemester 2012 widmen wir uns inhaltlich den Themen "Gender in der Popkultur", "Männlichkeiten" und "Geschlechterungerechtigkeiten", methodisch werden von der Fragebogenerhebung über Filmanalyse bis Ethnographie neuen verschiedene quantitative und qualitative Forschungsmethoden bearbeitet.
Donnerstag, Juni 09, 2011
Vortrag von Ulf M E L L S T R Ö M in Graz
G A S T V O R T R A G
von
Ulf M E L L S T R Ö M
Luleå University of Technology, Schweden
Title: Do men love machines more than women? A gendered history of exclusion and inclusion
Datum: Montag, 20. Juni 2011, Beginn: 18:30 Uhr
Ort: SR 15.39 (Universitätsstraße 15/G3, 8010 Graz) Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Einladung im Namen des Forschungsschwerpunktes Geschlechtersoziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie.
von
Ulf M E L L S T R Ö M
Luleå University of Technology, Schweden
Title: Do men love machines more than women? A gendered history of exclusion and inclusion
Datum: Montag, 20. Juni 2011, Beginn: 18:30 Uhr
Ort: SR 15.39 (Universitätsstraße 15/G3, 8010 Graz) Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Einladung im Namen des Forschungsschwerpunktes Geschlechtersoziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie.
Freitag, Mai 27, 2011
Heteronormativität im Visier
In disem Blog soll das Konzept der Heteronormativität und seine empirische Umsetzbarkeit bzw. Grenzen diskutiert werden:
Blog "in view of heteronormativity"
Blog "in view of heteronormativity"
Freitag, Mai 20, 2011
Nachzulesen
Liebe Studierende,
falls Sie sich näher für die in unserer Lehrveranstaltung erwähnten Praxisbeispiele der Geschlechterforschung interessieren, dann können Sie hier mehr Infos finden:
IFZ Geschlechterforschung
falls Sie sich näher für die in unserer Lehrveranstaltung erwähnten Praxisbeispiele der Geschlechterforschung interessieren, dann können Sie hier mehr Infos finden:
IFZ Geschlechterforschung
Mittwoch, März 30, 2011
Einladung Vortrag DO., 12. Mai 2011, 16.00 Uhr, RESOWI Graz
Die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung,das Institut für Soziologie / Geschlechtersoziologie & Gender Studies der Universität Graz und das IFZ, der Grazer Standort des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
laden ein zur ersten Veranstaltung der Reihe
TO BE PUBLISHED.
NachwuchswissenschafterInnen der Gender Studies präsentieren
neueste Forschungsergebnisse
Thema in 2011: „Geschlecht und Organisation“
Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Gender Studies und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die jährliche Präsentation zweier herausragender
Abschlussarbeiten der Genderforschung erlaubt einen Einblick in brandaktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.
Jenny Käfer, MA und Susanne Kink, MA
"Bei uns sind alle gleich" - Eine soziologisch-empirische Untersuchung über
Frauen und Männer in Führungspositionen.
DO., 12. Mai 2011, 16.00 Uhr
LS 15.03, RESOWI, EG / Bauteil C, Universitätsstraße 15, 8010 Graz
Zum Vortrag: Auch nach zwanzig Jahren aktiver Gleichstellungspolitik gibt es sie weiterhin: die gläserne Decke, die in öffentlichen und privaten Arbeitsbereichen, in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung Frauen den Zugang zu den obersten Etagen der Managementebenen erschwert.
In ihrer gemeinsamen Masterarbeit untersuchen Frau Käfer und Frau Kink die Situationen und Sichtweisen von Frauen und Männern in Führungspositionen sowie deren Organisationen.
Ziel ist es, anhand der Unterschiede und Übereinstimmungen von organisatorischen Strukturen und persönlichen Ausführungen fundierte Aussagen über tatsächliche Ein- und Aufstiegschancen für Frauen und damit zu Gleichstellungspotenzialen zu machen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und Kommen!
Kontakt: Koordinationsstelle für Geschlechterstudien,
Frauenforschung und Frauenförderung
Karl-Franzens-Universität Graz
A- 8010 Graz, Beethovenstraße 19
Tel.: +43 316 380 5724
FAX: +43 316 380 9010
barbara.vogl-sammer@uni-graz.at
http://www.uni-graz.at/kffwww/
laden ein zur ersten Veranstaltung der Reihe
TO BE PUBLISHED.
NachwuchswissenschafterInnen der Gender Studies präsentieren
neueste Forschungsergebnisse
Thema in 2011: „Geschlecht und Organisation“
Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Gender Studies und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die jährliche Präsentation zweier herausragender
Abschlussarbeiten der Genderforschung erlaubt einen Einblick in brandaktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.
Jenny Käfer, MA und Susanne Kink, MA
"Bei uns sind alle gleich" - Eine soziologisch-empirische Untersuchung über
Frauen und Männer in Führungspositionen.
DO., 12. Mai 2011, 16.00 Uhr
LS 15.03, RESOWI, EG / Bauteil C, Universitätsstraße 15, 8010 Graz
Zum Vortrag: Auch nach zwanzig Jahren aktiver Gleichstellungspolitik gibt es sie weiterhin: die gläserne Decke, die in öffentlichen und privaten Arbeitsbereichen, in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung Frauen den Zugang zu den obersten Etagen der Managementebenen erschwert.
In ihrer gemeinsamen Masterarbeit untersuchen Frau Käfer und Frau Kink die Situationen und Sichtweisen von Frauen und Männern in Führungspositionen sowie deren Organisationen.
Ziel ist es, anhand der Unterschiede und Übereinstimmungen von organisatorischen Strukturen und persönlichen Ausführungen fundierte Aussagen über tatsächliche Ein- und Aufstiegschancen für Frauen und damit zu Gleichstellungspotenzialen zu machen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und Kommen!
Kontakt: Koordinationsstelle für Geschlechterstudien,
Frauenforschung und Frauenförderung
Karl-Franzens-Universität Graz
A- 8010 Graz, Beethovenstraße 19
Tel.: +43 316 380 5724
FAX: +43 316 380 9010
barbara.vogl-sammer@uni-graz.at
http://www.uni-graz.at/kffwww/
Freitag, März 18, 2011
Demo Frauentag
100 Jahre Internationaler Frauentag
Demonstration für Frauenrechte
am 19. März 2011, 14.00 Schwarzenbergplatz
http://zwanzigtausendfrauen.at/wp-content/uploads/2011/01/20000frauen_medium.pdf
Demonstration für Frauenrechte
am 19. März 2011, 14.00 Schwarzenbergplatz
http://zwanzigtausendfrauen.at/wp-content/uploads/2011/01/20000frauen_medium.pdf
Dienstag, März 15, 2011
Surftipp zur Qualitativen Sozialforschung
Hier finden Sie aktuelle Diskussionen und Positionen zur qualitativen Sozialforschung:
http://www.qualitative-research.net
http://www.qualitative-research.net
Freitag, März 04, 2011
100 Jahre Internationaler Frauentag – 100 Jahre Kampf um Brot und Rosen
http://zwanzigtausendfrauen.at/2011/02/100-jahre-internationaler-frauentag-%E2%80%93-100-jahre-kampf-um-brot-und-rosen/
Donnerstag, März 03, 2011
Referatsthemen
In diesem Semester basieren alle 8 Referatsthemen auf einem Buch. Die unten angegebenen Titel sind Buchkapitel aus:
Sylvia Buchen, Cornelia Helfferich, Maja S. Maier (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
1. Referatsblock: Thema „Sexuelle Gewalt, Pornografie“, 16. 3. 2011 (16-19:30h)
- Gruppendiskussion: Bettina Wilke. „Im Endeffekt ist es ein Trieb – es kommt nix anderes bei raus.“ Geschlechterkonstruktionen im Spiegel der Pornografie.
- (Problemzentriertes) Interview: Silke Birgitta Gahleitner. Zwischen Differenz und Dekonstruktion – Methodische Überlegungen zur Überschreitung des bipolaren Geschlechterdualismus in der Genderforschung nach einem Verfahren von Hagemann-White.
2. Referatsblock: Thema „Schule“, 30. 3. 2011 (16-19:30h)
- Befragung: Hannelore Faulstich-Wieland. Das Geschlechterthema an einem österreichischen Gymnasium mit monoedukativer Tradition. Erste Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitung.
- Ethnografie: Damaris Güting. Die Thematisierung von Geschlechtszugehörigkeit in schulischen Interaktionen – eine Analyse von ethnografischen Beobachtungen
3. Referatsblock: Thema „Internet“, 6. 4. 2011 (16-19:30h)
- Dokumentenanalyse: Christiane Schmidt. Analyse von E-Mails zur Rekonstruktion von Diversity in virtuellen Teams.
- Sekundäranalyse: Annette Treibel, Elke Billes-Gerhart. Jugend und Neue Medien – eine Sekundäranalyse
4. Referatsblock: Thema „Medienbiographie“, 13. 4. 2011 (16-19:30h)
- Videoanalyse: Ralf Biermann, Sven Kommer. Triangulation zur Annäherung an die Medienbiografie und die Mediennutzung von Jugendlichen.
- Triangulation: Ralf Biermann, Sven Kommer. Triangulation zur Annäherung an die Medienbiografie und die Mediennutzung von Jugendlichen.
Sylvia Buchen, Cornelia Helfferich, Maja S. Maier (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
1. Referatsblock: Thema „Sexuelle Gewalt, Pornografie“, 16. 3. 2011 (16-19:30h)
- Gruppendiskussion: Bettina Wilke. „Im Endeffekt ist es ein Trieb – es kommt nix anderes bei raus.“ Geschlechterkonstruktionen im Spiegel der Pornografie.
- (Problemzentriertes) Interview: Silke Birgitta Gahleitner. Zwischen Differenz und Dekonstruktion – Methodische Überlegungen zur Überschreitung des bipolaren Geschlechterdualismus in der Genderforschung nach einem Verfahren von Hagemann-White.
2. Referatsblock: Thema „Schule“, 30. 3. 2011 (16-19:30h)
- Befragung: Hannelore Faulstich-Wieland. Das Geschlechterthema an einem österreichischen Gymnasium mit monoedukativer Tradition. Erste Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitung.
- Ethnografie: Damaris Güting. Die Thematisierung von Geschlechtszugehörigkeit in schulischen Interaktionen – eine Analyse von ethnografischen Beobachtungen
3. Referatsblock: Thema „Internet“, 6. 4. 2011 (16-19:30h)
- Dokumentenanalyse: Christiane Schmidt. Analyse von E-Mails zur Rekonstruktion von Diversity in virtuellen Teams.
- Sekundäranalyse: Annette Treibel, Elke Billes-Gerhart. Jugend und Neue Medien – eine Sekundäranalyse
4. Referatsblock: Thema „Medienbiographie“, 13. 4. 2011 (16-19:30h)
- Videoanalyse: Ralf Biermann, Sven Kommer. Triangulation zur Annäherung an die Medienbiografie und die Mediennutzung von Jugendlichen.
- Triangulation: Ralf Biermann, Sven Kommer. Triangulation zur Annäherung an die Medienbiografie und die Mediennutzung von Jugendlichen.
Dienstag, März 01, 2011
Literaturliste
Hier habe ich die grundlegenden Referenzen zum Seminar kurz kommentiert:
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
--> Einführungs- und Überblickswerk
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
--> Gehen auf den möglichen Einfluss des Geschlechts der Forschenden ein
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
--> Aus diesem Buch stammen alle heuer diskutierten Artikel
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (2003, Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
--> Standardwerk der qualitativen Sozialwissenschaften
Gildemeister, Regine (2003). Geschlechterforschung (Gender Studies). In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
--> Lesenswerter Einführungsbeitrag
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
--> Allgemeines Methodenhandbuch
Rothmund, Jutta & Scheele, Brigitte (2004). Personenbezeichnungsmodelle auf dem Prüfstand, in: Zeitschrift für Psychologie, 212/1, S. 40–54.
--> Zu geschlechtergerechter Sprache
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
--> Sehr guter Beitrag zur Qualitätssicherung qualitativer Forschung
West, Candace & Zimmerman, Don H. (1987). Doing Gender. In: Gender & Society. 1 (2). S.125-151.
--> "Der Klassiker"
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & Budrich. S. 122-131.
--> Mittlerweile auch ein Standardartikel
Becker, Ruth & Kortendiek, Beate (Hrsg., 2004). Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
--> Einführungs- und Überblickswerk
Behnke, Cornelia & Meuser, Michael (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden. Opladen: Leske + Budrich.
--> Gehen auf den möglichen Einfluss des Geschlechts der Forschenden ein
Buchen, Sylvia, Hefferich, Cornelia & Maier, Maja S. (Hrsg., 2004). Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
--> Aus diesem Buch stammen alle heuer diskutierten Artikel
Flick, Uwe, von Kardoff, Ernst & Steinke, Ines (2003, Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
--> Standardwerk der qualitativen Sozialwissenschaften
Gildemeister, Regine (2003). Geschlechterforschung (Gender Studies). In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
--> Lesenswerter Einführungsbeitrag
Roth, Erwin & Holling, Heinz (Hrsg., 1999). Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung und Praxis. München, Wien: Oldenburg Verlag.
--> Allgemeines Methodenhandbuch
Rothmund, Jutta & Scheele, Brigitte (2004). Personenbezeichnungsmodelle auf dem Prüfstand, in: Zeitschrift für Psychologie, 212/1, S. 40–54.
--> Zu geschlechtergerechter Sprache
Steinke, Ines (2003). Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Uwe Flick, Ernst von Kardoff & Ines Steinke (Hg.). Qualitative Forschung. Reinbeck bei Hamburg: rororo.
--> Sehr guter Beitrag zur Qualitätssicherung qualitativer Forschung
West, Candace & Zimmerman, Don H. (1987). Doing Gender. In: Gender & Society. 1 (2). S.125-151.
--> "Der Klassiker"
Wetterer, Angelika (2004). Konstruktion von Geschlecht: Reproduktionsweisen der Zweigeschlechtlichkeit. In: Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Opladen: Leske & Budrich. S. 122-131.
--> Mittlerweile auch ein Standardartikel
Montag, Februar 28, 2011
Seminar beginnt am 2. März 2011
Und auch dieses Sommersemester findet wieder die Lehrveranstaltung "Methoden der Geschlechterforschung" statt.
Wir beginnen mit der Vorbesprechung: Mi, 2. März 2011, 16.00-18.00 Uhr
Die anderen geblockten LV-Termine sind: 16./30. März, 6./13. April 2011, 25. Mai 2011 jeweils Mi 16.00 – 19.30 Uhr
Jeweils im Seminarraum des IFZ in der Schlögelasse 2 - siehe auch:
www.ifz.tugraz.at/educate
Ich freue mich!
Wir beginnen mit der Vorbesprechung: Mi, 2. März 2011, 16.00-18.00 Uhr
Die anderen geblockten LV-Termine sind: 16./30. März, 6./13. April 2011, 25. Mai 2011 jeweils Mi 16.00 – 19.30 Uhr
Jeweils im Seminarraum des IFZ in der Schlögelasse 2 - siehe auch:
www.ifz.tugraz.at/educate
Ich freue mich!
Montag, Dezember 13, 2010
Zusammenfassung eines Artikels zur digitalen Ethnographie
Christine Ofner hat diese Zusammenfassung geschrieben:
Gender in Play: Mapping a Girls’ Gaming Club
Zielgruppe: SchülerInnen einer Grundschule in Toronto.
Forschungsfrage: Es soll dargestellt werden, inwieweit Computerspiele immer noch als Männerdomäne angesehen werden.
Methodisches Vorgehen: Multimodal Application Program (MAP) – das Verhalten der TeilnehmerInnen wird visuell aufgezeichnet und dann analysiert. Das Programm spielt eine ausgewählte audiovisuelle Sequenz über mehrere Kanäle. Jeder Kanal bezeichnet einen eigenen Kommunikationsmodus (Handgesten, Lachen, etc.). Das Resultat ist eine Zeichenskala („semiotic score“), die für die Forschenden signifikante Interaktionen aufzeichnet. Zusätzlich füllen die SchülerInnen Fragebögen aus.
Die TeilnehmerInnen werden während der ersten Phase in nach Geschlechtern getrennte Spielgruppen eingeteilt, die an verschiedenen Tagen spielen und dabei von einer weiblichen Forscherin und dann einem männlichen Forscher koordiniert und aufgenommen werden. Hier gibt es drei Mädchengruppen, die über einen Zeitraum von 12 Wochen während der Mittagspausen und nach der Schule spielen. Diese Einheiten werden aufgezeichnet, in audiovisuelle Clips aufgeteilt (30 Sekunden bis 2 Minuten) und kodiert. Dabei werden verschiedene Formen von körperlicher und verbaler Interaktion während des Spiels aufgezeichnet. In der zweiten Phase des Projekts wird eine gemischtgeschlechtliche Gruppe eingerichtet, in der wiederum eine forschende Person aufzeichnet.
Ergebnisse: Im Text wird eine Aufzeichnung näher erklärt – fünf Mädchen werden von zwei Jungen beim Computerspiel gestört. Nachdem die Jungen gefragt haben, warum die Mädchen noch nicht das Spiel „Underground 2“ spielen, passiert eine nonverbale Aufforderung seitens eines Mädchens an die Jungen. Diese gehen darauf zur Konsole um sie neu aufzusetzen – bis sie ein anderes Mädchen zum Gehen auffordert. Hier wird ganz deutlich, wie sehr die „Expertenrolle“ der Jungen auch in den Mädchen verinnerlicht ist. Computerspiele sind noch immer eine Männerdomäne, auch wenn dies oft anders dargestellt wird.
Quelle:
Taylor, Nicholas; Jenson, Jennifer; de Castell, Suzanne (2007).
Mapping a Girl’s Gaming Club. In: Proceedings of DiGRA 2007 Conference,
Tokyo, Japan. In: http://www.digra.org/dl/db/07312.27373.pdf [24.9.2010]
Gender in Play: Mapping a Girls’ Gaming Club
Zielgruppe: SchülerInnen einer Grundschule in Toronto.
Forschungsfrage: Es soll dargestellt werden, inwieweit Computerspiele immer noch als Männerdomäne angesehen werden.
Methodisches Vorgehen: Multimodal Application Program (MAP) – das Verhalten der TeilnehmerInnen wird visuell aufgezeichnet und dann analysiert. Das Programm spielt eine ausgewählte audiovisuelle Sequenz über mehrere Kanäle. Jeder Kanal bezeichnet einen eigenen Kommunikationsmodus (Handgesten, Lachen, etc.). Das Resultat ist eine Zeichenskala („semiotic score“), die für die Forschenden signifikante Interaktionen aufzeichnet. Zusätzlich füllen die SchülerInnen Fragebögen aus.
Die TeilnehmerInnen werden während der ersten Phase in nach Geschlechtern getrennte Spielgruppen eingeteilt, die an verschiedenen Tagen spielen und dabei von einer weiblichen Forscherin und dann einem männlichen Forscher koordiniert und aufgenommen werden. Hier gibt es drei Mädchengruppen, die über einen Zeitraum von 12 Wochen während der Mittagspausen und nach der Schule spielen. Diese Einheiten werden aufgezeichnet, in audiovisuelle Clips aufgeteilt (30 Sekunden bis 2 Minuten) und kodiert. Dabei werden verschiedene Formen von körperlicher und verbaler Interaktion während des Spiels aufgezeichnet. In der zweiten Phase des Projekts wird eine gemischtgeschlechtliche Gruppe eingerichtet, in der wiederum eine forschende Person aufzeichnet.
Ergebnisse: Im Text wird eine Aufzeichnung näher erklärt – fünf Mädchen werden von zwei Jungen beim Computerspiel gestört. Nachdem die Jungen gefragt haben, warum die Mädchen noch nicht das Spiel „Underground 2“ spielen, passiert eine nonverbale Aufforderung seitens eines Mädchens an die Jungen. Diese gehen darauf zur Konsole um sie neu aufzusetzen – bis sie ein anderes Mädchen zum Gehen auffordert. Hier wird ganz deutlich, wie sehr die „Expertenrolle“ der Jungen auch in den Mädchen verinnerlicht ist. Computerspiele sind noch immer eine Männerdomäne, auch wenn dies oft anders dargestellt wird.
Quelle:
Taylor, Nicholas; Jenson, Jennifer; de Castell, Suzanne (2007).
Mapping a Girl’s Gaming Club. In: Proceedings of DiGRA 2007 Conference,
Tokyo, Japan. In: http://www.digra.org/dl/db/07312.27373.pdf [24.9.2010]
Zusammenfassung eines Artikels zur teilnehmenden Beobachtung
Christine Ofner hat diese Zusammenfassung geschrieben:
Geschlechtshomogene Lerngruppen in Physik / Chemie
Zielgruppe: 16 männliche,14 weiblichen TeilnehmerInnen, sehr unterschiedliche kulturelle Erfahrungshintergründe, gemeinsames Ziel des positiven Hauptschulabschlusses.
Forschungsfrage: Durch die Erprobung von geschlechtshomogenen Lerngruppen im Physik-/Chemieunterricht soll herausgefunden werden:
- inwieweit sich diese auf das gegenstandsbezogene Selbstkonzept auswirken,
- ob sich die persönliche Einstellung geschlechtsspezifisch unterscheidet,
- wie das geschlechtsspezifische Interaktionsverhalten im Unterricht aussieht,
- welche Relevanz der praktische Unterricht im Labor für die obigen Fragestellungen hat.
Methodisches Vorgehen:
- „Gender-Einführungsworkshops“: Einführungsaufgabe, wobei die TeilnehmerInnen auf Kärtchen je drei Frauen- und Männerberufe nennen sollen, abschließende Diskussionsrunde dazu. Informationen über die getrennten Gruppen und die begleitende Evaluierung werden gegeben.
- Monoedukativer theoretischer Unterricht in getrennten Gruppen, Gruppendiskussion.
- Laborunterricht: eine Männer- und eine Frauengruppe, eine gemischte Gruppe, die TeilnehmerInnen dürfen mit Stimmzettel wählen.
- Evaluierung: Verschiedene qualitative Methoden zur gegenseitigen Validierung der Daten werden eingesetzt. Es gibt ein Experteninterview mit der Lehrperson, das aufgezeichnet, transkribiert und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wird. Weiters gibt es Gruppendiskussionen mit den TeilnehmerInnen, die aufgezeichnet werden, und teilnehmende Beobachtung im Labor durch die Lehrperson des theoretischen Unterrichts, die anhand eines Beobachtungsleitfadens das Kommunikations- und Gruppenverhalten der TeilnehmerInnen beobachtet und protokolliert.
Ergebnisse:
- Teilnehmerinnen: anfangs negatives Selbstkonzept, Unterricht leichter als erwartet, meinen, dass sie durch die Trennung ungehemmter sind, die Teilnehmer sind aus ihrer Sicht lauter, stellen mehr Fragen, nehmen von Mädchen wenig Unterstützung an. Die Bereitschaft zum Lernen außerhalb des Unterrichts ist bei den Teilnehmerinnen höher, Motivation zur aktiven Mitarbeit ist einfacher. Wenige, knappe Wortmeldungen.
- Teilnehmer: positives Selbstkonzept, das sich nicht verändert, erkennen nur vereinzelt Unterschiede im Verhalten, meinen, dass sie durch die Trennung ruhiger und konzentrierter sind. Viele Wortmeldungen.
- Die Anpassung des Unterrichtsinhalts an den Wissensstand und das Interesse der TeilnehmerInnen ist einfacher. Der Unterricht im Labor trägt wesentlich zum Lernerfolg bei.
Quelle:
König, Philip (2008). Geschlechterhomogene Lerngruppen in Physik /
Chemie. Erprobung und Evaluierung – WUK Monopoli Hauptschulabschluss.
Wien: Eigenverlag. In:
http://www.wuk.at/documents/articles/Geschlechterhomogene%20Lerngruppen%20-%20Erprobung%20und%20Evaluierung%202008.pdf
[28.9.2010]
Geschlechtshomogene Lerngruppen in Physik / Chemie
Zielgruppe: 16 männliche,14 weiblichen TeilnehmerInnen, sehr unterschiedliche kulturelle Erfahrungshintergründe, gemeinsames Ziel des positiven Hauptschulabschlusses.
Forschungsfrage: Durch die Erprobung von geschlechtshomogenen Lerngruppen im Physik-/Chemieunterricht soll herausgefunden werden:
- inwieweit sich diese auf das gegenstandsbezogene Selbstkonzept auswirken,
- ob sich die persönliche Einstellung geschlechtsspezifisch unterscheidet,
- wie das geschlechtsspezifische Interaktionsverhalten im Unterricht aussieht,
- welche Relevanz der praktische Unterricht im Labor für die obigen Fragestellungen hat.
Methodisches Vorgehen:
- „Gender-Einführungsworkshops“: Einführungsaufgabe, wobei die TeilnehmerInnen auf Kärtchen je drei Frauen- und Männerberufe nennen sollen, abschließende Diskussionsrunde dazu. Informationen über die getrennten Gruppen und die begleitende Evaluierung werden gegeben.
- Monoedukativer theoretischer Unterricht in getrennten Gruppen, Gruppendiskussion.
- Laborunterricht: eine Männer- und eine Frauengruppe, eine gemischte Gruppe, die TeilnehmerInnen dürfen mit Stimmzettel wählen.
- Evaluierung: Verschiedene qualitative Methoden zur gegenseitigen Validierung der Daten werden eingesetzt. Es gibt ein Experteninterview mit der Lehrperson, das aufgezeichnet, transkribiert und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wird. Weiters gibt es Gruppendiskussionen mit den TeilnehmerInnen, die aufgezeichnet werden, und teilnehmende Beobachtung im Labor durch die Lehrperson des theoretischen Unterrichts, die anhand eines Beobachtungsleitfadens das Kommunikations- und Gruppenverhalten der TeilnehmerInnen beobachtet und protokolliert.
Ergebnisse:
- Teilnehmerinnen: anfangs negatives Selbstkonzept, Unterricht leichter als erwartet, meinen, dass sie durch die Trennung ungehemmter sind, die Teilnehmer sind aus ihrer Sicht lauter, stellen mehr Fragen, nehmen von Mädchen wenig Unterstützung an. Die Bereitschaft zum Lernen außerhalb des Unterrichts ist bei den Teilnehmerinnen höher, Motivation zur aktiven Mitarbeit ist einfacher. Wenige, knappe Wortmeldungen.
- Teilnehmer: positives Selbstkonzept, das sich nicht verändert, erkennen nur vereinzelt Unterschiede im Verhalten, meinen, dass sie durch die Trennung ruhiger und konzentrierter sind. Viele Wortmeldungen.
- Die Anpassung des Unterrichtsinhalts an den Wissensstand und das Interesse der TeilnehmerInnen ist einfacher. Der Unterricht im Labor trägt wesentlich zum Lernerfolg bei.
Quelle:
König, Philip (2008). Geschlechterhomogene Lerngruppen in Physik /
Chemie. Erprobung und Evaluierung – WUK Monopoli Hauptschulabschluss.
Wien: Eigenverlag. In:
http://www.wuk.at/documents/articles/Geschlechterhomogene%20Lerngruppen%20-%20Erprobung%20und%20Evaluierung%202008.pdf
[28.9.2010]
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