Gestern habe ich die europäische Studie erwähnt, in der wir Jugendzeitschrifter daraufhin untersuchten welches Bild von Technik vermittelt wird, und inwiefern bildhafte Darstellungen von Technik vergeschlechtlicht sind:
http://www.ifz.tugraz.at/Forschung/Frauen-Technik-Umwelt/Abgeschlossene-Projekte/MOTIVATION
In der Studie ging es neben der Fotoanalyse in Zeitschriften auch um Analyse von "soap operas", ergänzende Interviews und Gruppendiskussionen mit Jugendlichen halfen dabei die Frage abzuklären, welches Image Technik bei Jugendlichen hat und ob z.B. vergeschlechtlichtes Technik-Wissen auf Jugendmedien zurückgeführt werden könnte.
Ein kurzer Einblick in einen Ländervergleich zwischen Deutschland, Frankreich und Österreich bietet dieser kürzlich erschienene Artikel von Jennifer Dahmen, Anita Thaler und Cloé Pinault:
http://www.ada-lovelace.com/wp-content/uploads/2010/09/Images-of-science-engineering-and-technology.-Explanatory-results-of-a-European-projekt.pdf
Dieser Blog begleitet die Studierenden des Seminars "Methoden der Geschlechterforschung" und soll vor allem dem Austausch von Informationen zur Lehrveranstaltung und Weitergabe von Webtipps dienen.
Mittwoch, März 20, 2013
Montag, März 18, 2013
Triangulation und Sicherung der Güte sozialwissenschaftlicher Methoden
In der letzten LV-Einheit haben wir Ihnen die kürzlich abgeschlossene "Sozialwissenschaftliche Begleitstudie zum HTL-Kolleg für Frauen" vorgestellt.
In diesem Projekt haben Daniela Freitag, Birgit Hofstätter und Anita Thaler verschiedenste Methoden angewandt (Gruppendiskussionen, Interviews, Fragebogen, Beobachtung, ...) - das Stichwort dazu lautet "Triangulation", lesen Sie hier ein kurzes Paper dazu:
IFZ-EWP 1-2011
Triangulation qualitativer und quantitativer Methoden in der Weiterbildungsforschung
von Anita Thaler, Daniela Freitag
Die Studie bietet bietet aber auch einige Hinweise darauf wie die Güte (qualitativer) Forschung sichergestellt werden kann, sehen Sie dazu den Gesamtbericht.
In diesem Projekt haben Daniela Freitag, Birgit Hofstätter und Anita Thaler verschiedenste Methoden angewandt (Gruppendiskussionen, Interviews, Fragebogen, Beobachtung, ...) - das Stichwort dazu lautet "Triangulation", lesen Sie hier ein kurzes Paper dazu:
IFZ-EWP 1-2011
Triangulation qualitativer und quantitativer Methoden in der Weiterbildungsforschung
von Anita Thaler, Daniela Freitag
Die Studie bietet bietet aber auch einige Hinweise darauf wie die Güte (qualitativer) Forschung sichergestellt werden kann, sehen Sie dazu den Gesamtbericht.
Freitag, März 08, 2013
Konferenzprogramm für Dienstag 7. Mai
Wie vereinbart hören wir uns im Rahmen der LV dieses Sommersemester aktuelle Forschung aus dem Bereich Gender und Queer Studies an, und zwar am 2. Tag der IAS STS Conference, die alljährlich in Graz stattfindet:
http://www.ifz.aau.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/12th-IAS-STS-Annual-Conference2
D.h. am 7. Mai treffen wir uns um 9:45 in der Schlögelgasse 2 um bis 12:00 Vorträge von Brigitte Ratzer, Linda Nierling, Göde Both, Christabelle Sethna und Sam Wong anzuhörden und mit ihnen zu diskutieren.
Nach einer Mittagspause geht es um 14:00 weiter mit Vorträgen von Anupama Saxena, Doris Leibetseder, Manuela Perrotta, Sara Lafuente, Esther Ortega, Svenja Matusall und mir.
Von 18:00 bis 18:45 hält dann Tanja Carstensen den Abschlussvortrag der Konferenz zu
"Feminist, queer, intersectional ‐ What can STS learn from current debates in Gender Studies?"
Bitte registrieren Sie sich unbedingt so bald als möglich für die Konferenz (für diesen 2. Tag, oder aber auch wenn es sie interessiert für den 1. Tag dazu), als Studierende sind Sie von Konferenzkosten befreit und können gratis teilnehmen, um aber die Raumgröße etc. besser planen zu können, müssen Sie sich unbedingt anmelden:
http://www.ifz.aau.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/12th-IAS-STS-Annual-Conference2/Registration
http://www.ifz.aau.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/12th-IAS-STS-Annual-Conference2
D.h. am 7. Mai treffen wir uns um 9:45 in der Schlögelgasse 2 um bis 12:00 Vorträge von Brigitte Ratzer, Linda Nierling, Göde Both, Christabelle Sethna und Sam Wong anzuhörden und mit ihnen zu diskutieren.
Nach einer Mittagspause geht es um 14:00 weiter mit Vorträgen von Anupama Saxena, Doris Leibetseder, Manuela Perrotta, Sara Lafuente, Esther Ortega, Svenja Matusall und mir.
Von 18:00 bis 18:45 hält dann Tanja Carstensen den Abschlussvortrag der Konferenz zu
"Feminist, queer, intersectional ‐ What can STS learn from current debates in Gender Studies?"
Bitte registrieren Sie sich unbedingt so bald als möglich für die Konferenz (für diesen 2. Tag, oder aber auch wenn es sie interessiert für den 1. Tag dazu), als Studierende sind Sie von Konferenzkosten befreit und können gratis teilnehmen, um aber die Raumgröße etc. besser planen zu können, müssen Sie sich unbedingt anmelden:
http://www.ifz.aau.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/12th-IAS-STS-Annual-Conference2/Registration
Unsere Forschung im Standard
Wider den Kloneffekt: unsere Studie über Karriereverläufe von Frauen i. d. betriebl. Forschung (AT&BH) mobil.derstandard.at/1362107535274/… @diestandardat
— Queer STS (@QueerSTS) 6. März 2013
Mittwoch, März 06, 2013
Kennen Sie schon das Forum Qualitative Sozialforschung?
Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
FQS ist eine Online-Open-Access-Zeitschrift für qualitative Sozialforschung, d.h. alle Artikel sind kostenlos als PDF- und als HTML-Dateien abrufbar.In diesem Forum werden Sie zu allen von uns behandelten Themen fündig (manchmal mit Gender/Diversity-Bezug, manchmal ohne - jedenfalls geht es um sozialwissenschaftliche Forschung, mit Fokus auf die verwendeten empirischen Methoden, die in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet und publiziert wurde).
http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs
Start der Lehrveranstaltung
Gestern fand die Vorbesprechung zur LV "Methoden der Geschlechterforschung" statt:
Methoden der Geschlechterforschung, Uni Graz #rightnow twitter.com/QueerSTS/statu…
— Queer STS (@QueerSTS) 5. März 2013
Mittwoch, Februar 27, 2013
Einführung in feministische Theorien und Gender Studies
Dieser Einführungtext zu der Entwicklung vielfältiger feministischer Strömungen bildet eine wesentliche Grundlage für das Seminar Methoden der Geschlechterforschung:
Carstensen, Tanja & Groß, Melanie (2006). Feminismen: Strömungen,
Widersprüche und Herausforderungen. In: FAU-MAT (Hg): Gender und Arbeit.
Geschlechterverhältnisse im Kapitalismus, 11-32. Download: http://www.fh-kiel.de/fileadmin/data/sug/pdf-Dokument/Melanie_Gross/carstensen_gross_feminismen.pdf
[17.2.2013]
Mittwoch, Februar 20, 2013
Interessante Buchvorstellungen - Leipziger Buchmesse
14. März 2013, Frauenkultur (Windscheidstr. 51), ab 19:00 Uhr
Intersexualität - Intersex: Eine Intervention
Heinz-Jürgen Voss / Unrast Verlag: Oft werden bei der Diagnose 'Intersex' im Säuglings- und frühen Kindesalter operative und hormonelle Eingriffe vorgenommen, um ein möglichst eindeutiges Erscheinungsbild der Genitalien zu erreichen. Von den Interessensvertretungen der Intersexe werden diese Eingriffe als gewaltsam und traumatisierend beschrieben. Der Band stellt ihre Position und den aktuellen wissenschaftlichen Stand vor - auch die neuesten Ergebnisse, die der Deutsche Ethikrat nicht würdigte.
Veranstaltungsinfos: http://www.frauenkultur-leipzig.de/Programm/Programm.html (14. März).
Buch: http://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/intersexualitaet-intersex-407-detail
16. März 2013, 17:00 Uhr, linXXnet (Bornaische Str. 3d)
Biologie & Homosexualität. Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext
Heinz-Jürgen Voß, UNRAST Verlag 2013: Der Biologe Heinz-Jürgen Voß erläutert die historischen und aktuellen biologischen Forschungen zur "Homosexualität". Dabei stehen Theorien der Keimdrüsen- und Hormonforschung, der Genetik, Neurobiologie und Evolutionsbiologie sowie ihre jeweiligen Methoden im Fokus. Der Autor arbeitet heraus, dass die Forschung vielfach von dem Ziel geleitet war, gleichgeschlechtliches sexuelles Begehren auszulöschen.
Veranstaltungsinfos: http://www.left-action.de/dates0.shtml (16. März).
Buch: http://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/biologie-amp-homosexualitaet-409-detail
Intersexualität - Intersex: Eine Intervention
Heinz-Jürgen Voss / Unrast Verlag: Oft werden bei der Diagnose 'Intersex' im Säuglings- und frühen Kindesalter operative und hormonelle Eingriffe vorgenommen, um ein möglichst eindeutiges Erscheinungsbild der Genitalien zu erreichen. Von den Interessensvertretungen der Intersexe werden diese Eingriffe als gewaltsam und traumatisierend beschrieben. Der Band stellt ihre Position und den aktuellen wissenschaftlichen Stand vor - auch die neuesten Ergebnisse, die der Deutsche Ethikrat nicht würdigte.
Veranstaltungsinfos: http://www.frauenkultur-leipzig.de/Programm/Programm.html (14. März).
Buch: http://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/intersexualitaet-intersex-407-detail
16. März 2013, 17:00 Uhr, linXXnet (Bornaische Str. 3d)
Biologie & Homosexualität. Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext
Heinz-Jürgen Voß, UNRAST Verlag 2013: Der Biologe Heinz-Jürgen Voß erläutert die historischen und aktuellen biologischen Forschungen zur "Homosexualität". Dabei stehen Theorien der Keimdrüsen- und Hormonforschung, der Genetik, Neurobiologie und Evolutionsbiologie sowie ihre jeweiligen Methoden im Fokus. Der Autor arbeitet heraus, dass die Forschung vielfach von dem Ziel geleitet war, gleichgeschlechtliches sexuelles Begehren auszulöschen.
Veranstaltungsinfos: http://www.left-action.de/dates0.shtml (16. März).
Buch: http://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/biologie-amp-homosexualitaet-409-detail
Freitag, Februar 15, 2013
Zwei aktuelle Studien abgeschlossen - Berichte
Im vergangenen Jahr konnte das IFZ-Team "Frauen - Technik - Umwelt" zwei Forschungsprojekte abschließen, die beide "Frauen" im Fokus hatten:
Zum einen begleiteten Daniela Freitag, Birgit Hofstätter und Anita Thaler Österreichs erstes "HTL-Kolleg für Frauen", und führten von 2009 bis 2012 laufend empirische Erhebungen durch (Fragebogenerhebungen, Interviews, Fokus Gruppen, teilnehmende Beobachtungen etc.) und schlossen diese umfassende Prozessevaluation mit diesem Gesamtbericht ab:
http://www.ifz.tugraz.at/Media/Dateien/Downloads-IFZ/Publikationen/Forschungsberichte/Frauen-Technik-Umwelt/Sozialwissenschaftliche-Begleitstudie-zum-HTL-Kolleg-fuer-Frauen
Zum zweiten untersuchten Birgit Hofstätter und Anita Thaler sogenannte Frauenfördermaßnahmen in der betrieblichen Forschungsförderung. Eine erste Analyse der Interviews mit Forscherinnen aus der IT- und der Life Science-Branche kann hier nachgelesen werden:
http://www.ifz.tugraz.at/Media/Dateien/Downloads-IFZ/Frauen-und-Technik/ZID/ZIT-FemPower-Studie-2012
Beide Studien reflektierten auch die Kritikpunkte an Monoedukation bzw. frauenspezifischer Fördermaßnahmen vor dem Hintergrund aktueller Literatur und Studien der Geschlechterforschung.
Zum einen begleiteten Daniela Freitag, Birgit Hofstätter und Anita Thaler Österreichs erstes "HTL-Kolleg für Frauen", und führten von 2009 bis 2012 laufend empirische Erhebungen durch (Fragebogenerhebungen, Interviews, Fokus Gruppen, teilnehmende Beobachtungen etc.) und schlossen diese umfassende Prozessevaluation mit diesem Gesamtbericht ab:
http://www.ifz.tugraz.at/Media/Dateien/Downloads-IFZ/Publikationen/Forschungsberichte/Frauen-Technik-Umwelt/Sozialwissenschaftliche-Begleitstudie-zum-HTL-Kolleg-fuer-Frauen
Zum zweiten untersuchten Birgit Hofstätter und Anita Thaler sogenannte Frauenfördermaßnahmen in der betrieblichen Forschungsförderung. Eine erste Analyse der Interviews mit Forscherinnen aus der IT- und der Life Science-Branche kann hier nachgelesen werden:
http://www.ifz.tugraz.at/Media/Dateien/Downloads-IFZ/Frauen-und-Technik/ZID/ZIT-FemPower-Studie-2012
Beide Studien reflektierten auch die Kritikpunkte an Monoedukation bzw. frauenspezifischer Fördermaßnahmen vor dem Hintergrund aktueller Literatur und Studien der Geschlechterforschung.
Seminare im Herbst 2013
Mein Kollege Heinz Baumann bietet Seminare an:
1. Lust auf Gruppe - gruppendynamische Selbsterfahrung
Zeit: Mi, 25. 9. - Sa, 28. 9. 2013
Ort: Bildungshaus Schloss Retzhof / Leibnitz / Steiermark
Methode: Gruppendynamik, Basisgruppe
Trainer*innen: Susanna Schenk, Heinz Baumann
Anrechenbar als Ausbildungsveranstaltung (GD: 4.2..2., GT: 4.1.1., DG: 4.2.2.1)
weitere Informationen: heinz.baumann@gmx.at od. tel.: 0699 / 17 57 71 37
auf der hompage des ÖAGG www.oeagg.at und im Anhnag
2. Gender Kompetenz Training Modul 1 des neunten Lehrganges für Gender+ Diversity Kompetenz der GenderWerkstätte
Zeit: Do, 7. 11. - Sa, 9. 11. 2013
Ort: Raiffeisenhof/ Steiermarkhof Graz
Trainer*innen: Lisa K. Horvath, Heinz Baumann
weitere Informationen: genderwerkstaette@genderwerkstaette.at od. tel: 0316 / 71 60 22
www.genderwerkstaette.at
1. Lust auf Gruppe - gruppendynamische Selbsterfahrung
Zeit: Mi, 25. 9. - Sa, 28. 9. 2013
Ort: Bildungshaus Schloss Retzhof / Leibnitz / Steiermark
Methode: Gruppendynamik, Basisgruppe
Trainer*innen: Susanna Schenk, Heinz Baumann
Anrechenbar als Ausbildungsveranstaltung (GD: 4.2..2., GT: 4.1.1., DG: 4.2.2.1)
weitere Informationen: heinz.baumann@gmx.at od. tel.: 0699 / 17 57 71 37
auf der hompage des ÖAGG www.oeagg.at und im Anhnag
2. Gender Kompetenz Training Modul 1 des neunten Lehrganges für Gender+ Diversity Kompetenz der GenderWerkstätte
Zeit: Do, 7. 11. - Sa, 9. 11. 2013
Ort: Raiffeisenhof/ Steiermarkhof Graz
Trainer*innen: Lisa K. Horvath, Heinz Baumann
weitere Informationen: genderwerkstaette@genderwerkstaette.at od. tel: 0316 / 71 60 22
www.genderwerkstaette.at
Dienstag, Januar 29, 2013
Twitter Trendthema #aufschrei
Wer auf Twitter ist, konnte es die letzten Tage verfolgen: das Thema "Sexismus", ausgehend von Deutschland und deutschsprachig und mitlerweile mit #outcry auch international.
Es geht um die vielen kleinen und großen sexistischen Ereignisse im Leben von betroffenen Menschen.
Zum Ein- und Nachlesen:
Nun gibt es auch einen Bezug zu unserem Methoden-Thema, denn Twitter-Userin @LenaSchimmel sucht Hilfe beim analysieren der Tweets und verwendet #aufschreistat zur weiteren Twitter-Kommunikation dazu.
Es geht um die vielen kleinen und großen sexistischen Ereignisse im Leben von betroffenen Menschen.
Zum Ein- und Nachlesen:
http://maedchenmannschaft.net/ein-lauter-aufschrei-gegen-sexismus/
Nun gibt es auch einen Bezug zu unserem Methoden-Thema, denn Twitter-Userin @LenaSchimmel sucht Hilfe beim analysieren der Tweets und verwendet #aufschreistat zur weiteren Twitter-Kommunikation dazu.
Montag, Dezember 10, 2012
Vortrag 29. 1. 2013! Gleich oder doch ganz anders? Identitätsarbeit männlicher Kleinkindbetreuer
Einladung zum Vortrag Gleich oder doch ganz anders? Identitätsarbeit männlicher Kleinkindbetreuer von Aigner-Rollett-Gastprofessorin Prof.in Dr. Julia Nentwich (Universität St. Gallen, CH) Männer in Frauenberufen erleben in ihrem Arbeitsalltag häufig eine „identity dissonance“ (Warin, 2005). Sie werden im Kontext der Kinderkrippe qua ihres Geschlechts als unpassend, wenn nicht gar gefährlich erlebt, sind aber heutzutage zugleich sehr erwünscht, da sie die so häufig als fehlend wahrgenommene männliche Vorbildfunktion übernehmen können. Wie gehen Männer mit diesen kontroversen Zuschreibungen um? Dieser Frage werde ich in meinem Vortrag anhand einer diskurspsychologischen Analyse problemzentrierter Interviews mit ausgebildeten männlichen Kleinkindbetreuern nachgehen. Die Interviews wurden im Forschungsprojekt „Puppenstuben, Bauecken und Waldtage: (Un)doing gender in Kinderkrippen“ erhoben. Das Projekt untersucht die Geschlechterarrangements in Deutschschweizer Kinderkrippen mittels qualitativer Interviews, videounterstützter ethnographischer Beobachtung sowie einer fotographischen Raumanalyse. Moderation: Dr.in Barbara Hey, MBA, Karl-Franzens-Universität Graz Zeit: Dienstag, 29. Jänner 2013, 17-19 Uhr Ort: Zentrum für Weiterbildung der Universität Graz, Harrachgasse 23/2, 8010 Graz Kontakt: Ilse Wieser, Email ilse.wieser@uni-graz.at, Tel. 0316/380-1020
Dienstag, Oktober 30, 2012
Ein geniales Video über die komplizierte Sexualität der Menschen ...
“@AdiosBarbie: Via @HankGreen. Human Sexuality Is Complicated.http://bit.ly/Rkc7CZ The differences between sex and gender ...” Great#vlog!
Mittwoch, September 05, 2012
Queere Perspektiven auf Psycho-Studien zu "Geschlecht und Intelligenz"
Ab sofort ist das Paper "Queer perspectives on psychological studies on the relationship between sex and intelligence" von Julian Anslinger, Birgit Hofstätter, Jenny Käfer, Susanne Kink, Lisa Scheer, Anita Thaler, und Magdalena Wicher
hier:
http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-11th-IAS-STS-Annual-Conference-7-8-May-2012
nachzulesen.
hier:
http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-11th-IAS-STS-Annual-Conference-7-8-May-2012
nachzulesen.
Donnerstag, Juli 05, 2012
"bist du gender oder was?"
Gerne verweise ich hiermit auf das Kunstprojekt und die damit verbundene Österreich-Performance-Tour "bist du gender oder was?"
Mehr unter: http://www.startnext.at/bistdugenderoderwas
Mehr unter: http://www.startnext.at/bistdugenderoderwas
Dienstag, Juni 19, 2012
Ein kleiner Einblick hinter die ‚Kulissen‘ der „Methoden der Geschlechterforschung"
Am Ende eines Seminars, in dem Studierende selbst ein Referat gehalten, den Referaten der anderen zugehört und eine Seminararbeit verfasst, sowie 1-3 der anderen Seminararbeiten gelesen und diskutiert haben, bleibt bei manchen Studierenden die Frage übrig „Wozu brauchen wir eigentlich eine Lehrveranstaltungsleitung, wo wir doch ohnehin alles selbst machen?“.
Warum also nicht Woche für Woche aus einem Buch „Methoden der Geschlechterforschung“ vortragen und am Ende das ‚Wissen‘ der Studierenden prüfen, wo doch dann viel deutlicher wird, dass hier eine ‚hart arbeitende Vortragende‘ am Werk ist?
Gute Frage … vielleicht weil es nicht darum geht möglichst produktiv zu erscheinen, sondern möglichst gut – im Sinne einer emanzipatorischen Erwachsenenbildung – zu lehren? Weil mir tatsächlich gute Erwachsenenbildung ein großes Anliegen ist, in meiner Forschung und in meiner Lehre, möchte ich anhand der Lehrveranstaltung „Methoden der Geschlechterforschung“ ein paar Gedanken ausführen.
Zunächst bleiben viele Vorarbeiten dieses und ähnlicher Seminare unsichtbar (wie das Aussuchen der zu bearbeitenden Texte – die selbstverständlich jedes Semester neu ausgesucht und gelesen werden – das Erstellen und Aktualisieren der Handouts, das Generieren und Feilen am didaktischen Konzept – das seit 2006 durch viel konstruktives Feedback von Studierenden und eigene Reflexion konstant optimiert wurde). Dass diese Vorarbeiten unsichtbar bleiben, liegt in der Natur der Sache, Arbeiten, die einen guten späteren Lehrveranstaltungsablauf ermöglichen werden nur dann wahrgenommen, wenn sie nicht gut genug erledigt wurden. Das ist durchaus nachvollziehbar.
Etwas das von den meisten Studierenden durchaus erkannt wird, sind die Arbeiten in der Lehrveranstaltung selbst, also z.B. das Einbringen von Inputs. Bei der Vorbesprechung und anlässlich des 1. Blocks werden nie nur organisatorische Dinge besprochen (sowie auf diesen lehrveranstaltungs-begleitenden Blog verwiesen), sondern aktuelle Themen der Gender Studies vorgetragen und anhand praktischer Übungen im Seminar bearbeitet. Diese Übungen haben den Sinn theoretisches Wissen ‚angreifbar‘ zu machen, mit Neuem an bereits vorhandenem Wissen der Studierenden anzudocken. Und sie sollen Studierenden zeigen, wie sie ihre StudienkollegInnen beim eigenen Referat – außer mit üblichen Diskussionsfragen – aktivieren und didaktisch sinnvoll einbinden können.
Die für manche eher unangenehm erlebte Arbeit einer Lehrveranstaltungsleitung liegt im Feedback im Anschluss an die Referate. Damit beim Referat Themenverfehlungen oder Falschausrichtungen vermieden werden, gibt es in der „Methoden der Geschlechterforschung“-Lehrveranstaltung eine Feedbackschleife davor, wo Studierende ihr Referat kurz per e-mail skizzieren und darauf Rückmeldungen und im Bedarfsfall Literaturtipps bekommen. Aus manchen Anfragen ergeben sich mehrmalige e-mail-Wechsel, andere Studierende wählen gleich den Weg in die Sprechstunde, kopieren Bücher, diskutieren Forschungsfragen und Übungsideen etc. mit mir. Auf diese Weise ist das Feedback auf die Referate in der Lehrveranstaltung in den meisten Fällen davon geprägt, dass ich zusätzliche Beispiele zur Methode aus meiner aktuellen Forschungsarbeit liefere und Kleinigkeiten, die im Referat evtl. undeutlich oder missverständlich blieben, verdeutliche und veranschauliche. Trotzdem ist für manche Studierenden Feedback (außer in Form von Noten) so außergewöhnlich, dass sie diesen Teil der Lehrveranstaltung vielleicht lieber entfallen lassen würden. Mir ist aber dieses Feedback aus zwei Gründen sehr wichtig. Zum einen möchte ich den Studierenden eine Lernmöglichkeit bieten und aus den vielen guten Seminararbeiten, die danach abgegeben werden, schließe ich, dass diese Chance von den meisten angenommen wird. Zum anderen trage ich eine Verantwortung dafür, dass nicht nur die Studierenden, die ein Referat halten etwas lernen, sondern auch die Zuhörenden. Aus diesem Grund kläre ich missverständliche Formulierungen auf, mache auf Fehler aufmerksam, ergänze um Informationen, die aus meiner Sicht ein Thema auch für die zuhörenden Studierenden nachvollziehbar machen.
Das für die Studierenden sicherlich einen Mehraufwand bedeutende „Peer Review“-Verfahren am Ende des Seminars, bedeutet auch für eine Lehrveranstaltungsleitung einen Mehraufwand. Denn wie eine Studentin einmal so schön formulierte „Die Arbeit kommt immer wieder zurück.“ Im Gegensatz zu den Studierenden lese ich natürlich alle im Schnitt 15-20 Seminararbeiten zweimal. Einmal um in einem weiteren, letzten Feedback auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ein weiteres Mal, um die Arbeiten dann – in einem meistens sehr deutlich verbesserten Zustand – zu benoten.
Ja, warum so viel Aufwand für ein Seminar, wo Studierende den Eindruck bekommen könnten, sie hätten ohnehin alles selbst erarbeitet und die Lehrveranstaltungsleitung habe wenig dazu beigetragen?
Ganz einfach, weil ich denke, dass gute Erwachsenenbildung und gute Universitätslehre sich daran messen lassen sollte, welches Wissen Studierende nachhaltig gelernt haben.
Warum also nicht Woche für Woche aus einem Buch „Methoden der Geschlechterforschung“ vortragen und am Ende das ‚Wissen‘ der Studierenden prüfen, wo doch dann viel deutlicher wird, dass hier eine ‚hart arbeitende Vortragende‘ am Werk ist?
Gute Frage … vielleicht weil es nicht darum geht möglichst produktiv zu erscheinen, sondern möglichst gut – im Sinne einer emanzipatorischen Erwachsenenbildung – zu lehren? Weil mir tatsächlich gute Erwachsenenbildung ein großes Anliegen ist, in meiner Forschung und in meiner Lehre, möchte ich anhand der Lehrveranstaltung „Methoden der Geschlechterforschung“ ein paar Gedanken ausführen.
Zunächst bleiben viele Vorarbeiten dieses und ähnlicher Seminare unsichtbar (wie das Aussuchen der zu bearbeitenden Texte – die selbstverständlich jedes Semester neu ausgesucht und gelesen werden – das Erstellen und Aktualisieren der Handouts, das Generieren und Feilen am didaktischen Konzept – das seit 2006 durch viel konstruktives Feedback von Studierenden und eigene Reflexion konstant optimiert wurde). Dass diese Vorarbeiten unsichtbar bleiben, liegt in der Natur der Sache, Arbeiten, die einen guten späteren Lehrveranstaltungsablauf ermöglichen werden nur dann wahrgenommen, wenn sie nicht gut genug erledigt wurden. Das ist durchaus nachvollziehbar.
Etwas das von den meisten Studierenden durchaus erkannt wird, sind die Arbeiten in der Lehrveranstaltung selbst, also z.B. das Einbringen von Inputs. Bei der Vorbesprechung und anlässlich des 1. Blocks werden nie nur organisatorische Dinge besprochen (sowie auf diesen lehrveranstaltungs-begleitenden Blog verwiesen), sondern aktuelle Themen der Gender Studies vorgetragen und anhand praktischer Übungen im Seminar bearbeitet. Diese Übungen haben den Sinn theoretisches Wissen ‚angreifbar‘ zu machen, mit Neuem an bereits vorhandenem Wissen der Studierenden anzudocken. Und sie sollen Studierenden zeigen, wie sie ihre StudienkollegInnen beim eigenen Referat – außer mit üblichen Diskussionsfragen – aktivieren und didaktisch sinnvoll einbinden können.
Die für manche eher unangenehm erlebte Arbeit einer Lehrveranstaltungsleitung liegt im Feedback im Anschluss an die Referate. Damit beim Referat Themenverfehlungen oder Falschausrichtungen vermieden werden, gibt es in der „Methoden der Geschlechterforschung“-Lehrveranstaltung eine Feedbackschleife davor, wo Studierende ihr Referat kurz per e-mail skizzieren und darauf Rückmeldungen und im Bedarfsfall Literaturtipps bekommen. Aus manchen Anfragen ergeben sich mehrmalige e-mail-Wechsel, andere Studierende wählen gleich den Weg in die Sprechstunde, kopieren Bücher, diskutieren Forschungsfragen und Übungsideen etc. mit mir. Auf diese Weise ist das Feedback auf die Referate in der Lehrveranstaltung in den meisten Fällen davon geprägt, dass ich zusätzliche Beispiele zur Methode aus meiner aktuellen Forschungsarbeit liefere und Kleinigkeiten, die im Referat evtl. undeutlich oder missverständlich blieben, verdeutliche und veranschauliche. Trotzdem ist für manche Studierenden Feedback (außer in Form von Noten) so außergewöhnlich, dass sie diesen Teil der Lehrveranstaltung vielleicht lieber entfallen lassen würden. Mir ist aber dieses Feedback aus zwei Gründen sehr wichtig. Zum einen möchte ich den Studierenden eine Lernmöglichkeit bieten und aus den vielen guten Seminararbeiten, die danach abgegeben werden, schließe ich, dass diese Chance von den meisten angenommen wird. Zum anderen trage ich eine Verantwortung dafür, dass nicht nur die Studierenden, die ein Referat halten etwas lernen, sondern auch die Zuhörenden. Aus diesem Grund kläre ich missverständliche Formulierungen auf, mache auf Fehler aufmerksam, ergänze um Informationen, die aus meiner Sicht ein Thema auch für die zuhörenden Studierenden nachvollziehbar machen.
Das für die Studierenden sicherlich einen Mehraufwand bedeutende „Peer Review“-Verfahren am Ende des Seminars, bedeutet auch für eine Lehrveranstaltungsleitung einen Mehraufwand. Denn wie eine Studentin einmal so schön formulierte „Die Arbeit kommt immer wieder zurück.“ Im Gegensatz zu den Studierenden lese ich natürlich alle im Schnitt 15-20 Seminararbeiten zweimal. Einmal um in einem weiteren, letzten Feedback auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ein weiteres Mal, um die Arbeiten dann – in einem meistens sehr deutlich verbesserten Zustand – zu benoten.
Ja, warum so viel Aufwand für ein Seminar, wo Studierende den Eindruck bekommen könnten, sie hätten ohnehin alles selbst erarbeitet und die Lehrveranstaltungsleitung habe wenig dazu beigetragen?
Ganz einfach, weil ich denke, dass gute Erwachsenenbildung und gute Universitätslehre sich daran messen lassen sollte, welches Wissen Studierende nachhaltig gelernt haben.
Dienstag, Juni 12, 2012
Zum Thema Metaanalyse & Gender
"Meta-analysis of gender and science
Dear colleague
We are pleased to inform you that the website of the 'meta-analysis' project (www.genderandscience.org) gives full access to the GSD and the final thematic reports. The sinthesis report is now ready for printing and will be available in short.
We are also pleased to announce the special issue 'Beyond the leaky pipeline: Challenges for research on gender and science' (Brussels Economic Review, Vol. 54 (2/3) edited by Maria Caprile, Danièle Meulders, Sile O'Dorchai and Núria Vallès. This issue brings together 10 articles that present some of the results of the study and its final conference. (see attached the table of contents).
If you wish to receive this issue, please send your postal address to this mail:
sile.odorchai@ulb.ac.be"
Dear colleague
We are pleased to inform you that the website of the 'meta-analysis' project (www.genderandscience.org) gives full access to the GSD and the final thematic reports. The sinthesis report is now ready for printing and will be available in short.
We are also pleased to announce the special issue 'Beyond the leaky pipeline: Challenges for research on gender and science' (Brussels Economic Review, Vol. 54 (2/3) edited by Maria Caprile, Danièle Meulders, Sile O'Dorchai and Núria Vallès. This issue brings together 10 articles that present some of the results of the study and its final conference. (see attached the table of contents).
If you wish to receive this issue, please send your postal address to this mail:
sile.odorchai@ulb.ac.be"
Gendermarathon am 13.6. in Graz
Hiermit lädt die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung zum Gendermarathon an die Uni Graz ein.
17:00 Uhr: Vortrag der Aigner-Rollett-Gastprofessorin im SS 2012
Univ. Prof.in Dr. Ilse Hartmann-Tews: „Alter(n) in Bewegung“
18:30 Uhr: Imbiss
19:00 Uhr: Vortrag von Univ. Prof. Dr. Matthias Sutter (Universität Innsbruck): „ Warum Quotenregelungen gut und Quotenfrauen nicht schlecht sind“
20:00 Uhr: Auszeichnung von fünf Wissenschaftszweigen der Universität Graz gemäß „Anreizsystem für Frauenförderung“
Web: http://www.uni-graz.at/kffwww
17:00 Uhr: Vortrag der Aigner-Rollett-Gastprofessorin im SS 2012
Univ. Prof.in Dr. Ilse Hartmann-Tews: „Alter(n) in Bewegung“
18:30 Uhr: Imbiss
19:00 Uhr: Vortrag von Univ. Prof. Dr. Matthias Sutter (Universität Innsbruck): „ Warum Quotenregelungen gut und Quotenfrauen nicht schlecht sind“
20:00 Uhr: Auszeichnung von fünf Wissenschaftszweigen der Universität Graz gemäß „Anreizsystem für Frauenförderung“
Web: http://www.uni-graz.at/kffwww
Mittwoch, Juni 06, 2012
Interessiert an queeren Sichtweisen?
Dann empfiehlt sich der regelmäßige Blick auf:
http://inviewofheteronormativity.blogspot.co.at/
Neben ausführlichen Blogeinträgen gibt es tägliche News über Twitter, die auf dem Blog lesbar sind - d.h. auch wenn Sie nicht selbst einen Twitter-Account haben, können Sie die Tweets lesen.
http://inviewofheteronormativity.blogspot.co.at/
Neben ausführlichen Blogeinträgen gibt es tägliche News über Twitter, die auf dem Blog lesbar sind - d.h. auch wenn Sie nicht selbst einen Twitter-Account haben, können Sie die Tweets lesen.
Dienstag, Juni 05, 2012
Gründungsversammlung Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung / Gender Studies Association
**Die Gründungstagung der "Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung / Gender Studies Association" findet am Freitag, den 23. November 2012 an der Universität Salzburg (Uni-Park) von 10 bis 18 Uhr** (kleine Änderungen der Beginnzeiten vorbehalten) statt.
Alle Gender_Forschende und _Tätige, Absolvent_innen der Gender Studies sind eingeladen mitzumachen!
Um einfach auf dem Laufenden bleiben: **Info-Mailingliste** Eintragen bitte unter https://lists.univie.ac.at/mailman/listinfo/info-gruendung.
Alle Gender_Forschende und _Tätige, Absolvent_innen der Gender Studies sind eingeladen mitzumachen!
Um einfach auf dem Laufenden bleiben: **Info-Mailingliste** Eintragen bitte unter https://lists.univie.ac.at/mailman/listinfo/info-gruendung.
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